Neuer Name, romantische Location: Ministerin Claudia Bauer (geb. Plakolm) hat Ja gesagt

📅 09.01.2026 📁 Finanznachrichten
Neuer Name, romantische Location: Ministerin Claudia Bauer (geb. Plakolm) hat Ja gesagt
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Ein privates Glück sorgt zum Jahresbeginn für Schlagzeilen in der österreichischen Politiklandschaft. Claudia Bauer, die Bundesministerin für Europa, Integration und Familie (bisher bekannt unter ihrem Geburtsnamen Plakolm), hat den Bund fürs Leben geschlossen. Während einer winterlichen Reise in die italienische Lagunenstadt Venedig gaben sie und ihr Partner sich das Ja-Wort.

Romantische Trauung im privaten Kreis

Die Zeremonie fand bereits während der Weihnachtsfeiertage in einem sehr persönlichen und kleinen Rahmen statt. Fernab des politischen Parketts in Wien wählte das Paar das venezianische Standesamt als Ort für den offiziellen Start in die Ehe. Bei dem Bräutigam handelt es sich um Christoph Bauer, der als ÖVP-Bürgermeister der Gemeinde Neustift im Mühlkreis ebenfalls fest in der oberösterreichischen Politik verwurzelt ist.

Für die Ministerin war die Wahl des Ortes auch ein Statement für ihre Arbeit: Als Verantwortliche für europäische Angelegenheiten sei eine Hochzeit innerhalb der Europäischen Union für sie eine Herzensangelegenheit gewesen. Die romantische Atmosphäre Venedigs bot dafür den passenden Rahmen.

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Namenswechsel im Ministerium

Mit der Hochzeit geht auch eine namentliche Veränderung einher. Die Ministerin hat den Nachnamen ihres Ehemannes angenommen und wird ihre Amtsgeschäfte ab der kommenden Woche offiziell unter dem Namen Claudia Bauer führen. Im Ministerium laufen bereits die Vorbereitungen, um Türschilder, Briefköpfe und digitale Auftritte an die neue Identität anzupassen.

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Große Feier im Mühlviertel geplant

Während die standesamtliche Trauung in Italien bewusst intim gehalten wurde, steht ein größeres Fest für die Heimat noch bevor. Zu einem späteren Zeitpunkt ist eine kirchliche Hochzeit im oberösterreichischen Mühlviertel geplant. Dort soll die Vermählung im größeren Kreis gefeiert werden – traditionell inklusive Begleitung durch eine lokale Blasmusikkapelle.

Ein seltener Vorgang in der Regierungsgeschichte

Eine Namensänderung während einer laufenden Amtszeit als Ministerin ist in Österreich selten, aber nicht ohne Vorbild. Bereits im Jahr 2005 änderte die damalige Justizministerin Karin Miklautsch ihren Namen nach der Hochzeit in Karin Gastinger. Für Claudia Bauer markiert dieser private Meilenstein nun einen besonders emotionalen Start in das politische Jahr 2026.

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